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Im September geht es um die Milch

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Was kann Leckeres daraus entstehen? Erschmecken Sie die Unterschiede zwischen Schaf- Ziegen- und Kuhmilch in verschiedenen Fettgehaltsstufen und Weite [ ... ]


Der Besuchersonntag im September

Rund um die Milch dreht sich dieser Besuchersonntag von 10-16 Uhr. Haben Sie schon einmal Hafermilch getrunken, Ziegen- und Schafmilch am Geschmack un [ ... ]


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Erlebnisberichte aus dem Ökogarten
La Kisha

Es gibt viele Tiere im Ökogarten – Meerschweinchen, Kaninchen, Vögel, Schlangen, Echsen, Spinnen, Schafe, Hunde und eine Katze, einige stellen wir euch in den nächsten Ausgaben vor.

Heute beginnen wir mit unserer Ökogarten-Katze La Kisha.
Zur Erinnerung: La Kisha lebt seit dem Frühjahr bei uns. Sie wurde schwanger angefahren und verlor bei dem Unfall ihr rechtes Vorderbein. Frau Gube pflegte sie gesund. La Kisha bekam 4 Junge, die inzwischen an Familien vermittelt sind. Jetzt ist die grau-schwarz-getigerte Katze wieder fit. La Kisha heißt so, weil Frau Gubes Tochter gerne reitet und eins ihrer Lieblingspferde so heißt. La Kisha lebt nun außerhalb der Gebäude in einem kleinen Katzenhäuschen, läuft frei im Ökogarten herum. Wer möchte, kann sie täglich in der MFZ besuchen… ☺

Katzen sind die süßesten Tiere der Welt! Aber woher kommen sie und was wissen wir über sie? Die ersten Wildkatzen wurden in Mesopotamien domestiziert, heißt zu Haustieren gezähmt. Heute gibt es zahlreiche Haustierkatzen und viele sogenannte Rassekatzen (z.B. Siamkatze).
Die meisten Katzenarten sind Einzelgänger. Die Lebenserwartung beträgt 12 bis 15 Jahre, allerdings sind vereinzelte Tiere auch schon 20 – 25 Jahre alt geworden.
Katzen jagen bei Nacht, weshalb Augen und Ohren sehr scharf sind. Sie belauern ihr Beutetier mit unendlicher Geduld und fallen es schließlich mit einem plötzlichen Sprung an. Mit 10 Monaten werden Katzen geschlechtsreif. Nach einer Tragzeit von 56-68 Tagen kommen bis zu 8 Junge, die anfangs blind, taub und nur schwach behaart sind, auf die Welt.

(Jan-Philipp, Kevin/ Okt. 08 /IGS Peine)

 
Bericht aus der Schülerzeitung: „ Spinnen für die Medizin“ von Maximilian Kircher

Die IGS arbeitet seit Beginn des Jahres an einem höchst interessanten Projekt in Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover.

Im Ökogarten unserer Schule, welcher auch viele Tiere für den praktischen Biologieunterricht beherbergt, wird eine bestimmte Art von Spinnen gezüchtet. Wenn die Spinnen erwachsen sind, produzieren sie für die Medizinische Hochschule Seide, womit medizinische Experimente gemacht werden. Man erhofft sich, Spinnenseide irgendwann zur Regeneration von Nervenbahnen einzusetzen. Das ist möglich, weil sie extrem elastisch ist und keine Abwehrreaktion im Körper hervorruft.

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Nils, 9 Jahre, 5. Klasse, Christophorusschule / Braunschweig

„Hallo, mein kleiner Rattenfreund!“

So begrüßt mein Vater „Mice“, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt. Mice heißt mein Haustier. Nur ist Mice keine Ratte sondern eine Wüstenrennmaus. Ich habe Mice vom Tier- und Ökogarten Vöhrum bekommen. Zuerst kam er sechs Wochen auf Probe, weil meine Eltern unsicher waren, ob ich mich um ein Haustier kümmern kann. Jetzt bleibt er für immer.

Man muss Wüstenrennmäuse nicht unbedingt in Terrarien halten. Alte Aquarien sind auch sehr gut, eigentlich sogar besser. Denn die Mäuse sind Weltmeister im Buddeln, und die Einstreu türmt sich ständig an einer anderen Stelle hoch. Eine Wüstenrennmaus benötigt als Wohnungseinrichtung Heu, Streu, ein Laufrad, Schalen für Wasser und Futter, ein Wohnhaus (hier selbst gebaut), etwas zum Spielen (Klopapierrollen, ungefärbte Eierpappkartons, Rinde zum Knabbern) und jede Menge Tunnel. Außerdem mag sie Zweige, nur darf daran kein Moos oder Grünzeug sein. Ihr Futter besteht aus Saaten, gemischtem Getreide und allerlei Getrocknetem. Wichtig ist auch etwas Frisches wie zum Beispiel Sträucher, Salat, Farn, sowie jeden Tag etwas frisches Heu (zum Bauen und Knabbern) und Wasser. Als Leckerchen mag Mice gerne Sonnenblumenkerne, Degu-Snack und Mehlwürmer.

Wüstenrennmäuse sind schnell, aber keine erfahrenen Kletterer. Es ist deshalb besser, sie nicht unter den Pullover zu nehmen und immer gut aufzupassen, dass sie einem nicht entwischt.

Man sollte sich jeden Tag um seine Maus kümmern und mit ihr spielen, insbesondere, wenn sie wie Mice alleine ist. Dazu sollte man erstmal ihren Käfig umbauen, z. B. Eierkartons und Zweige in eine andere Ecke des Käfigs legen. Die Maus wird dann neugierig und kommt aus ihrem Versteck heraus. Zum Spielen kann man sich einen Sonnenblumenkern auf die Hand legen und warten, bis die Maus kommt. Wenn es möglich ist, sollte man besser zwei Mäuse halten, damit sie sich nicht langweilen. Zwei sich fremde Mäuse aneinander zu gewöhnen, gelingt aber leider nur ganz selten.

Frau Gube vom Ökogarten hat mich super vorbereitet auf Mice. Toll ist auch, dass ich mich immer wieder an sie wenden kann, wenn ich eine Frage habe. Und dass ich meine Eltern durch die „Probezeit“ davon überzeugen konnte, dass ich mich sehr wohl um mein Haustier gut kümmern werde, finde ich am allerbesten. Vielen Dank, Frau Gube!

Viel Spaß mit Eurer Wüstenrennmaus wünscht Euch

Nils